Lounge

RAUM

Man sollte sich anziehen für den Job, den man haben möchte und nicht den, den man hat, sagt eine alte Beraterregel. Mit Räumen verhält es sich genauso. Unsere Lounge ist nicht an aktuellem Bedarf ausgerichtet, sondern spiegelt unsere Vorstellung von einer modernen Arbeitswelt wider. Kein Work-Life-Balance, sondern eher Work-Life-Integration: die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit verschwindet, so wie die klassischen Nine-to-Five-Industriejobs verschwinden. Das freie Arbeiten und Leben der digitalen Bohème im Café, für das auch Berlin bekannt geworden ist, wollten wir mit unserem Partner Simon Boucherie in unsere Räume holen. Die ungezwungene, offene, kreative Arbeitsatmosphäre ist der Espressolounge, dem Coffee Cult oder Barcomis in der Bergmannstraße nachempfunden. Ein großer Community-Tisch lädt zum gemeinsamen Essen oder auch dazu ein, einfach gleich die Besprechung hier zu beginnen.
Die großzügige Lounge steht für ein wichtiges Statement: die Organisation mtc ist für den Menschen, für die Mitarbeiter, Partner und Kunden da und nicht umgekehrt: der Mensch ist nicht für die Organisation da. Dieser Raum zeigt, dass miteinander und füreinander tätig sein zu können auch eines entsprechend gestalteten Raumes für die Begegnung bedarf.

KAFFEE

Eine gebrauchte, generalüberholte Wega haben wir für uns bei Richard von Caffé e Ricambio gefunden. Die Idee dazu kommt von Edenspiekermann. Beim achtsamen Zubereiten des Kaffees begegnen sich die Menschen in unserer Organisation. Es entstehen Verbindungen, Gespräche, die über die reine Leistungserbringung hinausgehen. Veränderungen, Entwicklungen und die damit verbundenen Sorgen und Freuden können ausgedrückt und geteilt werden. Der Kaffee vor oder nach dem Meeting oder nach dem Mittagessen zeigt Gastfreundschaft und Serviceverständnis. Die Handarbeit ist dabei entscheidend, sie erst drückt wirkliche Wertschätzung und Respekt aus, den alle Menschen im Umgang miteinander verdienen.

LICHT

Licht erschafft den Raum um uns. Erst das Licht macht die Umgebung für uns sichtbar. In unserer ehemaligen Klavierfabrik haben wir uns an altem Industrielichtdesign orientiert und damit eine warme offene Atmosphäre erschaffen. Das geht weit über funktionales Design hinaus, alle Details der Lampen, Töpfe und Leuchten sind mit Bedacht gewählt und installiert. Die warme, zurückhaltende Beleuchtung konkurriert zu keinem Zeitpunkt mit unseren Bildschirmen. Im Gegenteil, die Intensität ist bewusst nicht so hoch wie möglich, sondern eher farbig, dezent.

Office

EMPFANG

Der erste Eindruck zählt. Deswegen ist der Empfang für uns eine zentrale Stelle. Hier heißen wir die Menschen, die mtc besuchen oder bei uns arbeiten, willkommen. Auf dem Empfangstresen gibt es jeden Montag einen neuen Blumenstrauß. Auch die Blumen begrüßen jeden, der sie erblickt und zaubern manchem ein Lächeln ins Gesicht.

ARBEIT

Unser größter Raum, in dem wir auf 400 Quadratmetern gemeinsam arbeiten. Gleichzeitig ist der Raum so dynamisch -Raumteiler können verschoben werden-, dass wir dort auch Konferenzen und Veranstaltungen unterbringen können.

TRADITION

Der stumme Portier in unserem Eingangsflur weist auf die Geschichte unserer Büroräume hin. Er erinnert uns daran, dass schon vor uns Menschen in diesen Räumen gearbeitet haben. Im Erdgeschoss hat es vor unserer Zeit mal ein Holzlager für die Klavierfabrik im Obergeschoss gegeben. Sogar frische Kuhmilch wurde hier zwischenzeitlich verkauft!

Kommunikation

BESPRECHUNGEN

Wir unterstützen in unseren neuen Räumen verschiedene Arten für Besprechungen: natürlich auch formale Treffen, wie Statustreffen, Workshops, Einzel- oder Gruppenbesprechungen, für die wir ganz „normale“ Besprechungsräume eingerichtet haben. Naja, ganz so normal sind sie nicht. Die Wände wurden mit einem speziellen Whiteboardlack versehen, so dass wir (fast) überall Notizen und Skizzen hinterlassen können. So konnten wir auf die sonst üblichen weißen Plastikrahmen vollständig verzichten. Im nächsten Büro werden uns nur noch Glasflächen als letzte Steigerung bleiben.

MITEINANDER

Da wir uns aber bei belegten Räumen oder auch einfach so, oft in den Cafés der Umgebung verabredet haben, können informellere Besprechungen in unserer Lounge, in der Sitzecke, am Community-Tisch oder der Kaffeebar stattfinden. Der selbst gemachte Espresso oder Cappuccino wirken dabei als Einleitung oder Eisbrecher bei schwierigeren Treffen.

 

VEREINBARUNGEN

Die Art und Weise, wie wir unsere Zusammenarbeit gestalten, ermöglicht es uns, zu Vereinbarungen zu kommen, anstatt Anweisungen zu folgen. Vereinbarungen sind für uns Ergebnisse von Besprechungen. Es sind verbindliche Entscheidungen, auf deren Grundlage wir gemeinsam produktiv werden können. Dabei halten wir den Raum bewusst frei für neue Ideen, Geistesblitze und damit für Veränderung.

 

Dojo

NATUR

Erst Warum, dann folgen Wie und Was. Unser Dojo ist ein Meetingraum wie alle anderen auch. Es ist ein Raum, der bewusst das klassische Arbeitschema bricht. Er greift eine andere Kultur auf und soll damit unsere Art von Arbeit hinterfragen. Wenn uns nicht klar ist, warum wir etwas tun, was der Sinn und die Motive unseres Handelns sind, bleiben wir oft weit unter unseren Möglichkeiten. Dieser Dojo soll uns Zugang zum Warum ermöglichen und ein deutliches Symbol unserer Suche danach sein.

MACHEN

Wie man sich hier kräftigt, steht jedem frei. Was man genau hier macht, ebenfalls. Hauptsache man ist auf Socken, um die Tatamimatten nicht zu beschädigen. Sei es Meditation, Yoga, Karate oder Liegen: Alles ist erlaubt, solange es gut tut. Gespräche haben in dieser achtsamen Umgebung eine andere Intensität. Durch diesen Raum wollen wir beweglich und bescheiden bleiben.

SEIN

Wir haben absichtlich darauf geachtet, dass in diesem Raum Holz auch so sein darf, wie es wächst. Die Bank unter dem Lichtschacht erhält erst durch diese Unvollkommenheit ihre wirkliche Schönheit. Durch die Fehler, die wir machen, lernen und wachsen wir und bleiben bescheiden. Unsere Angst verschwindet und unser Vertrauen wächst.